Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) – eine frühzeitige Kontrolle lohnt sich

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine besonders heimtückische Augenkrankheit, weil sie oft erst dann wahrgenommen wird, wenn es für eine effiziente Behandlung bereits sehr spät ist. Gerade in der Schweiz und anderen Ländern mit hoher Lebenserwartung gibt es immer mehr Menschen, die von den gravierenden Folgen dieser klassischen Alterskrankheit betroffen sind. Bei einer Vorsorgeuntersuchung wird die Netzhaut auf Veränderungen untersucht, bevor Symptome auftauchen.

 

Altersbedingte Makuladegeneration – häufige Ursache für Sehbehinderung im Alter

Gewisse Augenkrankheiten wie altersbedingte Makuladegeneration oder Grüner Star kommen in den Industrieländern besonders häufig vor, weil die Lebenserwartung und damit auch das Durchschnittsalter in diesen Ländern sehr hoch ist. Wie der Name bereits sagt, ist die altersbedingte Makuladegeneration eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses. Je älter wir werden, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf unserer Netzhaut im Lauf der Jahre Stoffwechsel-Abbauprodukte oder Flüssigkeiten ansammeln und so zu einer zunehmenden Verschlechterung der Sehfähigkeit führen. Sobald auch das Zentrum unserer Netzhaut – die sogenannte Makula (gelber Fleck) – von diesem Prozess betroffen ist, sterben die für das fokussierte Sehen verantwortlichen Sehzellen grossflächig ab. Wenn Betroffene über fleckiges, trübes oder verzerrtes Sehen zu klagen beginnen, ist die Krankheit bereits stark fortgeschritten. Je früher man die ersten Veränderungen wahrnehmen kann, bevor es der Betroffene selber merkt, desto eher ist eine Therapie erfolgreich.

 

Augenvorsorge – je früher, desto besser

Zu den klassischen Symptomen dieser altersbedingten Augenkrankheit gehören neben einer Abnahme der Sehschärfe und einer Zunahme zentraler Gesichtsfeldausfälle auch die Verminderung des Kontrastempfindens sowie des Farbensehens. Je früher man darauf achtet, desto eher spürt man, dass sich etwas verändert. Einen Hinweis auf AMD können aber auch eine erhöhte Blendempfindlichkeit oder eine verminderte Anpassungsfähigkeit bei sich verändernden Lichtverhältnissen geben. Grundsätzlichen unterscheidet man zwischen zwei Formen der altersbedingten Makuladegeneration: Die sogenannte trockene AMD macht bis zu 80% aller Fälle aus. Die Anzahl an Erblindungen liegt bei dieser Form jedoch nur bei 5 bis 10%. Die sogenannte feuchte AMD kann deutlich schneller zu einer vollständigen Erblindung führen, sofern sie unbehandelt bleibt. Wird sie jedoch rechtzeitig erkannt, ist heute vielfach eine Behandlung durch den Facharzt möglich. Deshalb  empfehlen wir Ihnen, sich regelmässig für einen Vorsorge-Check in unserem  Geschäft anzumelden.